Leute von und aus Humlikon

Wir stellen Ihnen auf dieser Seite berichte von
bekannten Leuten aus Humlikon vor:


PAUL FREIMÜLLER

PAUL FREIMÜLLER STEHT MIT HIMMERDOR IN DER SCHWEIZER EQUIPE AN DER EM DER SPRINGREITER



Als «Rookie» kann man Paul Freimüller eigentlich nicht mehr bezeichnen. Mit 41 Jahren ist er dafür definitiv zu alt. Wenn morgen Donnerstag in Arnheim (Ho) die Europameisterschaft der Springreiter mit dem Jagdspringen beginnt, steht der Landwirt, Pferdehändler und Reitlehrer aus Humlikon aber erstmals an einer internationalen Meisterschaft in der Schweizer Equipe, «sofern bis dann nichts mehr passiert», wie er anfügt.
Aus der Luft gegriffen ist diese Bemerkung nicht, denn passiert ist einiges, seit die Schweizer Mannschaft letztes Jahr an den Olympischen Spielen in Sydney den zweiten Rang belegt hat. Da war der Ausschluss und die Reintegration von Lesley McNaught, die sich mit den Organisatoren des CSI Zürich verkracht hatte, dann das definitive Out der Amazone mit der Verletzung ihres Pferdes Dulf. Beat Mändlis Pozitano pausierte drei Monate lang und gab sein Comeback erst letztes Wochenende in Nörten-Hardenberg (De). Ob der Rheinländer Wallach in Arnheim bereits wieder für höchste Aufgaben bereit ist, wird sich weisen.
Nicht dabei ist auch Willi Melligers Calvaro, der sich einer Meniskusoperation unterziehen musste. Routinier Melliger steht mit seinem Ersatzpferd Annaconda trotzdem in der Equipe. Allerdings ist die erst neunjährige Schim- melstute im grossen Turniersport noch unerfahren. Und zuletzt fiel auch noch Garry aus, der neunjährige Oldenburger Wallach, auf den der Wiesendanger Urs Fäh grosse Hoffnungen setzt. Garry hatte sich beim Führen losgerissen und eine Schulterzerrung erlitten («Landbote» von gestern). Fäh ist mit dem Wallach Oxytetra an der EM der Schweizer Ersatzreiter.

Himmerdor immer besser
Von all diesen Ausfällen haben Paul Freimüller und sein zwölfjähriger Holländer Hengst Himmerdor gewiss profitiert. Der Weinländer aber drängte sich im vergangenen Jahr mit sechs Nullfehlerritten in Nationenpreisen ins Rampenlicht, was ihm den Titel «Aufsteiger der Saison» bescherte. Dieses Jahr war der Freiluftauftakt mit acht und mehr Punkten pro Umgang in La Baule und Rom eher harzig.
In St. Gallen aber steigerte sich Freimüller und lieferte mit insgesamt nur vier Fehlerpunkten einen wichtigen Beitrag zum 2. Rang der Schweizer hinter Deutschland. Auch zuletzt in Aachen, wo die Schweizer Equipe schon nach dem ersten Umgang ausschied, zeigte er mit nur einem (unnötigen) Abwurf eine solide Leistung.
Für den Saisonhöhepunkt in Arnheim ist Freimüller optimistisch. «Immerhin habe ich auch schon einige Concours geritten, und Himmerdor hat zuletzt seine gewohnte Form gefunden.» Wichtig ist ihm zunächst, ein gutes Resultat für das Team zu erreichen, «und dann schauen wir, was noch kommt».
Obwohl Weltcupsieger Markus Fuchs mit Tinka's Boy das einzige routinierte Paar der Schweizer Equipe bildet, dessen guter Form man sich sicher sein kann, sind die Ziele hoch gesteckt. «Wir kämpfen nicht um Rang 4 oder 5, sonst müssten wir gar nicht antreten», sagt Freimüller. Doch man müsse sich auch bewusst sein, dass die internationale Spitze breiter geworden sei. «Immer mehr Nationen können gewinnen. Deshalb wird es stark auf die Tagesform und auf das Glück ankommen.»

Fuchs Favorit in der Einzelwertung
Seit 20 Jahren sind die Schweizer nicht mehr ohne Medaille von Europameisterschaften zurückgekehrt. Nur 1997 gab es keine Mannschaftsauszeichnung. Dafür gewann Willi Melliger mit Calvaro Einzel-Bronze. Dieses Jahr ist die Konstellation ähnlich. Eine Medaille wird von der ersatzgeschwächten Equipe nicht erwartet. In der Einzelwertung aber gehört Markus Fuchs zusammen mit Olympia- und GP-Aachen-Sieger Jeroen Dubbeldam (Ho), dem vierfachen Olympiasieger Ludger Beerbaum (De) und dem Belgier Ludo Philippaerts, der im Winter die Weltcupserie dominierte, zu den Favoriten.
Drei bekannte Namen werden bei der EM in Holland fehlen: Titelverteidigerin Alexandra Ledermann (Fr), Hugo Simon (Ö) und John Whitaker (Gb). Die Französin verfügt über kein gesundes Championatspferd, und ihrem 18-jährigen Rochet M will sie die Beanspruchung an drei Tagen nicht mehr zumuten. Hugo Simons Spitzenpferd E. T. leidet seit Aachen an einem Ballentritt und fällt aus. England verzichtet erstmals seit Jahren auf John Whitaker. Die Hauptprobe in Aachen fiel negativ aus, obwohl sich der Europameister von 1989 von seinem Anfang Dezember erlittenen Hirnschlag gut erholt hat.


Liliane Ecoffey

Traum einer Gesangskarriere verwirklicht

Seit bald acht Jahren widmet sich die junge, aus dem Weinland stammende Sopranistin Liliane Ecoffey der Musik, insbesondere der Oper. Im Juni ist sie mit dem Migros-Studienpreis für Gesang ausgezeichnet worden.

Im Zürcher Weinland aufgewachsen – zuerst in Humlikon, später in Rudolfingen –, fand Liliane Ecoffey schon früh Gefallen an der Oper. Bereits als Elfjährige sass sie begeistert in den Zuschauerrängen, wenn ihre Mutter mit dem Theaterchor Winterthur auftrat. Auch moderne Stücke wie «Wozzeck» von Alban Berg hätten sie fasziniert, wobei sie als Kind natürlich ganz andere Dinge wahrgenommen habe als heute. Ihrem Umfeld sei durchaus aufgefallen, dass sie sich sehr für die Musik interessiert habe, erinnert sich Ecoffey, die etwa ab der vierten Klasse Klavierstunden besuchte. Eine musikalische Laufbahn einzuschlagen war jedoch noch lange kein Thema: «Es war mehr Bewunderung – ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich das auch kann.»
Nach der Sekundarschule in Marthalen hatte sie vom Leben auf dem Land vorerst genug und zog nach St.Gallen, um mit der Vorstellung, vielleicht einmal als Luftverkehrsangestellte bei der Swissair zu arbeiten, eine zweijährige Verkehrsschule zu machen. Während des ganzen Selektionsverfahrens am Ende der Ausbildung habe sie jedoch immer mehr das Gefühl bekommen, dass ihr eine solche Stelle «zu wenig kreativ» und «zu unfrei» sei. Sie absolvierte anschliessend zwar eine KV-Lehre bei einer internationalen Speditionsfirma, trat jedoch gleichzeitig in den Theaterchor Winterthur ein, der immer wieder am St.Galler Stadttheater mitsingt.
Um die schwierigen Partien zu vertiefen und sich entsprechende Gesangstechniken anzueignen, erhielt sie von einem Solistenkollegen ersten Gesangs- unterricht, so dass ihr Talent zum Vorschein kam. Nach der Berufsmatur begann sie am Konservatorium in Winterthur Gesang zu studieren und erwarb sich im vierjährigen Studium auch ein musiktheoretisches Wissen. Dieses bezeichnet sie als wichtige Grundlage für ihre heutige Arbeit: «Es braucht ein enormes Wissen, um gut zu interpretieren. Man ist es dem Komponisten schuldig zu verstehen, warum er ein Stück genau so geschrieben hat.» Dennoch bleibe stets genug Spielraum für eigene Interpretationen.
Liliane Ecoffey hat bereits während ihrer Ausbildung erste Konzerte gegeben, aber auch in Schulproduktionen wie der «Zauberflöte» als Erste Dame oder in «L'egisto» als Climene Erfahrungen gesammelt. Nach dem Abschluss des Konservatoriums vor zwei Jahren bekam sie einen der begehrten Studienplätze an der Opernakademie Amsterdam bei Margreet Honig. Da sie sich nicht grosse Chancen auf einen Platz ausgerechnet habe, sei ihr erstmals bewusst geworden, dass sich der Traum einer Gesangskarriere verwirklichen könnte. Während zweier Jahre genoss sie in Holland eine umfassende Opernausbildung, die neben Sprachunterricht auch Physisches Theatertraining beinhaltete.
Dass mit dem Schauspiel bei Opern eine weitere Dimension hinzukomme, berge zweifellos Schwierigkeiten in sich: «Man muss das Innenleben nach aussen kehren.» Sie übe diese beiden Aspekte einer Rolle lange voneinander getrennt. So spiele beim gesanglichen Erarbeiten eines Stücks die Hilfe eines Lehrers eine zentrale Rolle: «Man braucht immer Ohren von aussen.» Indem sie sich dann mit dem Charakter einer Figur auseinander setze, entwickle sich mit der Zeit «eine eigene musikalische Sprache». Auf mögliches Lampenfieber angesprochen, stellt Ecoffey fest, dass man vor Publikum immer Abstriche machen müsse. Trotz der Nervosität erinnere sich der Körper an das Geprobte, und mit einer guten Technik sei man weniger gefährdet, den Faden zu verlieren.
Eben aus Amsterdam zurückgekehrt, wo sie in «Così fan tutte» als Fiordiligi und in «Don Giovanni» als Zerlina aufgetreten ist, wohnt Ecoffey jetzt vorübergehend wieder in Rudolfingen – am Ort ihrer Kindheit. Im Juni ist sie mit dem Migros-Studienpreis für Gesang ausgezeichnet worden, und dank dem monatlichen Stipendium kann sie sich jetzt ganz auf ihre Auftritte konzentrieren. Die Auszeichnung empfindet Ecoffey als Anerkennung und Bestätigung. Sie gebe ihr Raum, um an ihrer Stimme zu arbeiten, und öffne Türen, indem sie dank dieser Referenz bessere Chancen habe, bei Produktionen vorsingen zu können.

Ausdrucksstarkes Singen
Derzeit ist die junge Sopranistin mit den Proben zu «La chute de la maison Usher», einem Opernfragment von Claude Debussy, das im Theater Stok in Zürich aufgeführt wird, beschäftigt. Unter der Regie von Kristina Gerhard versucht das Ensemble, mit modernen Mitteln wie Videoprojektionen und elektroakustischen Klängen die «musikalischen Lücken» zu schliessen. Ecoffey singt und spielt – nach einer Erzählung von Edgar Allan Poe – Madeline, eine Figur mit engelhaften Zügen, die auf Grund ihrer Reglosigkeit Projektionsfläche der Männer ist. Diese Rolle zu verkörpern sei sehr schwierig, da das Singen an sich etwas sehr Ausdrucksstarkes darstelle, während Madeline eher emotionslos zu wirken habe und stets zu entgleiten drohe.
Auch wenn ihr das Leben als Opernsängerin und die damit verbundenen Ortswechsel grundsätzlich zusagen, weiss Liliane Ecoffey auch von negativen Aspekten zu berichten. Als gewichtigen Nachteil erfährt sie, dass die Schweiz nicht zur EU gehört. Das Beschaffen einer Aufenthaltsbewilligung bedeutet vor allem für kleine Produktionen oft einen grossen Aufwand.
Als schwierig beschreibt sie zudem die Zeit nach einer Produktion. Die Arbeit in einem Ensemble sei zwar «sehr intensiv», jedoch begrenzt, «so dass es nach einer Produktion immer ein Gefühl von Leere gibt». Dagegen helfe einzig ein neues Projekt.


Eugen und Marianne Gut

Abwartehepaar pensioniert.  ( 1.7.2004 )

Die Heilpädagogische Schule Humlikon - Schulleitung,
Lehrer/innen und Schüler - ehrten mit einer herzlichen Verabschiedung
das Abwartehepaar Marianne und Eugen Gut,
welches seit 1978 neben der Primarschulhaus Humlikon
auch noch die Heilpädagogische Schule
sowie die Umgebung hegten und pflegten.

Weitere Infos und einen Rückblick der letzten 26 Jahre finden Sie demnächst auf dieser Seite..........

Bitte schauen Sie in 2 - 3 Tagen wieder mal rein.


Heidi und Theo Flacher 

Hier die Bilder vom Heidi und Theo - Post Fest vom 17.4.2004

40 Jahre Huemliker Pöschtler 

120 Jahre Heidi und Theo
11 Jahre im neuen Postbüro

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All die oben erwähnten Ereignisse
am 17.4.2004 waren sicher einen
Grund zum feiern.

{ >> hier die Bilder << }




Kennen Sie jemand, oder haben Sie eine Geschichte über einen bekannten Huemliker ?

Bitte senden Sie uns ein Bild mit einer Geschichte dazu an:  admin@humlikon.net     Besten Dank


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