Der Schüblig nicht gefärdert

Der Schüblig in
Humlikon bleibt nicht gefährdet![]() Humlikon kann zwar den Gemeindesteuerfuss senken, muss neu aber den kantonalen Maximalansatz erheben. Die Finanzlage der Gemeinde Humlikon verschlechtert sich. Immerhin konnte Gemeindepräsident Werner Röschli, der am Freitagabend durch die Geschäfte der Politischen Gemeinde führte, mitteilen: «Zum traditionellen Schüblig nach der Gemeinde- versammlung reicht es trotz allem noch.» Humlikon erhält schon seit mehreren Jahren von den reichen Gemeinden einen Steuer- kraftausgleich. «Nun mussten wir feststellen, dass die Alarmlampen auf Rot stehen», sagte Finanzvorsteherin Marie-Jo Svensson. «Die Steuereinnahmen stagnieren, wir können keine Grundsteuern erwarten, die Oberstufe Andelfingen benötigt mehr Geld wir sahen uns gezwungen, beim Kanton einen Steuerfussausgleich zu beantragen.» Humlikon (bisher 127 Prozent) muss neu den kantonalen Maximalsteuerfuss von 124 Prozent erheben (dieser beträgt bisher 131 Prozent); dafür hat der Kanton 230500 Franken Steuerfussausgleich zugesichert. Das von der Versammlung einhellig genehmigte Budget der Politischen Gemeinde (Steuerfuss 43 Prozent) zeigt Ausgaben von 1,852 Millionen Franken. Ferner hat die von 46 Stimmberechtigten besuchte Versammlung der Politischen Gemeinde die Abrechnung über die Anschaffung der Fahrzeuge der Feuerwehr Andelfingen genehmigt, mit Kosten für Humlikon von netto 23000 Franken; Der mit Kosten von 52000 Franken schliessenden Abrechnung über die Projektierung der Erneuerung der Post und der Dorfstrasse zugestimmt; die Mehrkosten von 3000 Franken seien, so Gemeinderat Reto Sprenger, durch chemische Untersuchungen des bestehenden Belags im Hinblick auf die Entsorgung entstanden; Die Abrechnung über die Belagserneuerung der Bodenackerstrasse gutgeheissen (Kosten 60000 Franken, bewilligter Kredit 80000 Franken); Einen Kredit von 60000 Franken für die Neupflästerung des Gemeindehausplatzes bewilligt; Theodor Flacher als kantonalen Geschworenen bestätigt; Der beantragten Revision der Entschädigungen der Behördenmitglieder zugestimmt; Gemeinderäte werden fortan jährlich mit 6000 Franken, das Präsidium zusätzlich mit 8000 Franken, Schulpfleger mit 1200 Franken, das Präsidium zusätzlich mit 6000 Franken, der Friedensrichter mit 900 Franken, die Gemeindeweibelin mit 2300 Franken und die Brunnenwartin mit 370 Franken entschädigt. Die Versammlung der Primarschulgemeinde, geleitet von Präsidentin Edith Eggenberger, hatte über zwei Geschäfte zu befinden: Einerseits hiess sie das von Finanzvorstand Carlos Oehninger präsentierte Budget 2002 gut (Aufwand 898000 Franken, Ertrag 875000 Franken, Steuerfuss 58 Prozent), anderseits bewilligte sie für die Anschaffung von Mobiliar im Kindergarten 28000 Franken. Wie Schulpflegerin Sandra Zindel ausführte, sind Raumteiler (zur Schaffung einer Puppen-, einer Lese- und einer Ruheecke) vorgesehen; ferner soll die Küche für den Mittagstisch erneuert werden. Wie Präsidentin Eggenberger im Weiteren mitteilte, habe der Bezirksrat Andelfingen den Rekurs der entlassenen Kindergärtnerin abgewiesen; noch offen sei der Entscheid, ob die Primarschulgemeinde Lohnnachzahlungen zu entrichten habe. |
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