100. Ausgabe der Huemliker
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| Goldenes Dorfblatt Zum Jubiläum ist das Mitteilungsblatt Humlikons im goldenen Kleid erschienen. Zu Recht, wie viele meinen. «Wir stellen uns vor, dieses Mitteilungsblatt alle zwei bis drei Monate erscheinen zu lassen und suchen auch noch eine Anschrift dafür», liess der damalige Gemeindepräsident Paul Freimüller im Editorial zur ersten Ausgabe des gemeindeeigenen Publikationsorgans vom 20. Juli 1982 die Bevölkerung wissen. Als Name hat sich rasch «Huemliker Nachrichte» eingebürgert, und das vom Gemeinderat vermutete Bedürfnis nach mehr Information entsprach offensichtlich den Tatsachen: Nach drei Ausgaben fand die Publikation am 10. Dezember 1982 die Zustimmung der Gemeindeversammlung und mittlerweile sind bereits hundert Ausgaben erschienen. Grund genug für das Redaktionsteam, sich etwas Besonderes einfallen zu lassen. Die Mai-Nummer 2002 erschien in einem goldenen Kleid und war umfangreicher als üblich. Neben den offiziellen Informationen aus dem Gemeindehaus enthält sie einen Rückblick auf die Veränderungen im Erscheinungsbild und Interessantes aus den vergangenen 99 Nummern ein Abbild der Dorfgeschichte mit wiederkehrenden Themen wie Dorfladen, Post und politische Karriere der heutigen SVP-Nationalrätin Lisbeth Fehr, aber auch Amüsantem wie folgender Anzeige: «Aus noch junger Bienenzucht günstig zu verkaufen: Echter Schweizer Bienenhonig. (Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen, da zur Zeit erst 1 Biene vorhanden.)» Weiter füllen Porträts einiger kleinerer und grösserer Firmen im Dorf, Vereinsmitteilungen und ein Blick hinter die Kulissen der Blattmacher die Spalten. So haben sich im November 1986 Adrian und Rosmarie Bircher als Produzenten des Blattes verabschiedet. Bis April 1990 zeichnete Elisabeth Röschli für die Gestaltung verantwortlich. Danach wurde das Redaktionsteam ano- nym, bis in der Nummer 70 im Mai 1996 Stefan Moor offenbarte, er sei «in die Fussstapfen von Lise Ganz (vor dem 17. August 1991 als Elisabeth Röschli bekannt, Red.) getreten». Heute gehören der Redaktion René Burri, Elsi Frei, Kurt Weilenmann, Theo Flacher, Urs Berger, Heinz Balmer, Silvia Niederhauser, Gemeindepräsident Werner Röschli und Reini Ganz an, dessen Verdienste der Bauerndichter Willy Peter würdigt, wohl wissend, dass der frühere Gemeindepräsident lieber im Hintergrund bliebe: «Nimm s iez aa, bis nid z beschäide: Wer vil Milch git, töörff ä wäide...» Für die nächsten hundert Ausgaben hat die Redaktion die gleichen Anliegen wie einst Paul Freimüller: Sie lädt die Bevölkerung ein, ihre Informationsbedürfnisse zu äussern und nicht zuletzt mit Beiträgen zu interessantem Lesestoff beizutragen. |
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