Tragischer Unfall

![]() Hinter dem Maisfeld lauert die Gefahr Der Unfall bei Humlikon hat's in Erinnerung gerufen: Die Einmündung einer Neben- in eine Hauptstrasse ist dann besonders gefährlich, wenn hohe Mais- oder Sonnenblumenfelder die Sicht verdecken. Am ersten Schultag nach den Sommerferien ereignete sich bei Humlikon ein tragischer Verkehrsunfall: Auf dem Heimweg von der Oberstufenschule in Andelfingen prallte eine 13-jährige Schülerin aus Henggart mit ihrem Velo in ein Auto und wurde schwer verletzt. An der Unfallstelle war die Sicht wegen eines hohen Maisfeldes eingeschränkt, so dass weder der vortrittsberechtigte Autofahrer auf der Hauptstrasse HumlikonAndelfingen noch die Schülerin, die vom Radweg her diese überqueren wollte, genügend weit sehen konnten, was vermutlich zum Unfall geführt hat. Schwere Unfälle wegen hoher Maisund Sonnenblumenfelder ereignen sich immer wieder, so zum Beispiel vor einigen Jahren in der Gemeinde Oberstammheim, als den beiden beteiligten Verkehrsteilnehmern die Sicht ebenfalls fehlte. Heikel sind insbesondere jene Stellen, wo eine Neben- in eine Hauptstrasse einmündet. Kurt Stäheli, der Statthalter des Bezirks Andelfingen, appelliert deshalb an die Bauern, in den potenziellen Gefahrenbereichen hoch gewachsenen Mais und Sonnenblumen so zu entfernen, dass die notwendige Sicht uneingeschränkt gewährleistet ist. Wo eine Nebenstrasse in eine Kantonsstrasse einmündet, muss auf dieser auf 150 Meter die Sicht beidseitig zweieinhalb Meter frei sein. |
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