40 Jahre danach.......

![]() mehr Infos, klick auf Bild Katastrophe für Humlikon Vor 40 Jahren stürzte am Dorfrand des Aargauer Dorfes Dürrenäsch eine Caravelle der Swissair ab. Bei dieser ersten Luftfahrtkatastrophe in der Schweiz kamen 80 Personen ums Leben, allein 43 aus Humlikon. Die Maschine war am 4. September 1963 kurz nach 7 Uhr bei Nebel in Zürich-Kloten mit Kurs auf Genf und Rom gestartet. 74 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder waren an Bord. Kurz nach dem Start beobachteten Zeugen Feuer an der linken Rumpfunterseite der Caravelle. Zeugen sahen Feuer Auf 2700 Metern Höhe begann sie zu sinken. Immer mehr Teile lösten sich von der brennenden Maschine. In steilem Stechflug näherte sie sich dem Boden. Um 7.22 Uhr, neun Minuten nach ihrem Start, zerschellte die Caravelle am Dorfrand von Dürrenäsch. Alle 80 Menschen im Flugzeug kamen ums Leben. 43 von ihnen wohnten in Humlikon im Zürcher Weinland. Es waren Mitglieder der örtlichen Milchgenossenschaft, die sich auf ihrem Herbstausflug befanden. Über 30 Kinder aus dem damaligen 200-Seelen-Dorf verloren ihre Eltern. Wie durch ein Wunder wurde in Dürrenäsch niemand verletzt. Beim Aufprall des brennenden Flugzeuges wurden mehrere Gebäude beschädigt. An der Absturzstelle erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des Unglücks vor 40 Jahren. Pilot konnte nichts merken Das Feuer an Bord der Caravelle war ausgebrochen, weil es im Fahrwerk zu heiss geworden war. Der Kapitän konnte davon nichts merken. Denn die Cockpit-Instrumente zeigten weder die Fahrwerktemperatur noch den Verlust von Hydrauliköl an. Das Öl war ausgelaufen, weil weggeschleuderte Teil einer Felge eine Leitung beschädigt hatten. Als die Flüssigkeit mit glühenden Teilen des Fahrwerks in Kontakt kam, entzündete sie sich. Eine Rekonstruktion des Startmanövers bestätigte diese Annahme. Ein Rollmanöver vor dem Start war eine der Ursachen für die Überhitzung. Weil der Pilot wegen des Nebels die Sicht erkunden wollte, liess er die Maschine die Piste hinunter- und über 1800 Meter wieder zurückrollen. Als Folge des Absturzes wurde bei den Caravelle-Maschinen ein Warnsystem eingebaut. Sollte sich das Fahrwerk überhitzen, wird das im Cockpit angezeigt. >> Weitere Infos und Filmdokumente finden Sie hier << |
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