Céline Stauffer gewinnt  

         
                                                                  Céline Stauffer mit ihrem Pferd
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Céline Stauffer hat in Humlikon die letzte Qualifikationsprüfung zur Schweizer Meisterschaft der Springreiter gewonnen.


An den Pferdesporttagen in Humlikon auf der Anlage Paul Freimüllers gab es in 29 verschiedenen Prüfungen zahlreiche bemerkenswerte Leistungen zu sehen. Das Hauptaugenmerk galt jedoch der letzten Qualifikationsprüfung der Elite-Springreiter für die Schweizer Meisterschaft, die vom 8. bis 12. September in Schaffhausen stattfinden wird.

Parcoursbauer Rolf Lüdi verstand es, einen anspruchsvollen SII-Parcours zu bauen, für dessen Winning Round der zehn Besten sich sieben Teilnehmer mit fehlerfreien Ritten empfahlen. In der Siegerrunde waren es nur die beiden jüngeren Damen, die mit zwei Fehlern der Belastung am wenigsten standhalten konnten, aber auch an der Spitze waren es die Amazonen, die den Sieg unter sich ausmachten. Dem couragierten Vorwärtsreiten von Maryline Vorpe (Tavanne) auf Mercure du Chable CH zollten die Zuschauer viel Beifall, ihr wurde mit der schnellsten Zeit jedoch ein Fehler in der Zweierkombination zum Verhängnis. Einzig Céline Stauffer (Avenches) auf dem braunen Franzosenhengst Félin Pierreville gelang erneut ein fehlerfreier Ritt und damit der Sieg im Grand Prix.
Auch die Freunde der Schweizer Pferde kamen am Sonntag auf ihre Kosten: Der Final des VSCR Superpromotion Cups für Schweizer Pferde ab sieben Jahren wurde auf dem Niveau RIV/MII ausgetragen mit 27 Teilnehmern am Start. Mehr als die Hälfte bestachen durch fehlerfreie Parcours, und wiederum deren sieben blieben auch im Stechen fehlerfrei, allen voran der Wandango-Sohn Wango CH mit Daniel Etter (Müntschemier) im Sattel. Sein Reiter rühmte seinen 14-jährigen Fuchs als eines der besten Schweizer Pferde, das bereits eine stolze Bilanz von rund achtzig Siegen aufweist, darunter auch einer am Freitag in einem Zweiphasenspringen MII. Der Fuchs geht auch international auf Turniere mit und wird dort vor allem für «schnelle» Prüfungen eingesetzt, die er besonders liebt. Eine halbe Sekunde zurück klassierte sich Niklaus Rutschi mit Sire seul Amou', der mit seinem anderen Pferd Tanorah W CH die Einlaufprüfung gewonnen hatte.

Doppelsieg für Bodenmüller
Auf der Stufe RIII/RIV zählten die beiden Prüfungen zur Qualifikation für den Ost-Cup-Final. Hier gab es besonders grosse Teilnehmerfelder, im RIII mussten die Prüfungen gar geteilt werden, und nur die 35 Besten konnten ein zweites Mal starten. Ein Doppelsieg gelang hier dem Lokalmatadoren und Turniertierarzt Jörg Bodenmüller mit Palas Black und Millpoint Major. Besondere Beachtung galt auch anderen Reitern aus der Umgebung, die ebenfalls mit hervorragenden Leistungen aufwarten konnten. Allen voran Stefanie Lauber aus Seuzach mit einem Sieg auf Tell the Difference sowie weiteren guten Klassierungen auch mit ihrem anderen Pferd Koncorde in den MII-Prüfungen.

Nächstes Jahr international?
Für nächstes Jahr haben Paul Freimüller und sein OK bei der FEI (Internationaler Reitsportverband) beantragt, in Humlikon erstmals ein internationales Turnier durchführen zu können. Das Ereignis ist für zirka Mitte September 2005 geplant.
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