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| Die dem Schulzweckverband
angeschlossenen Gemeinden im Bezirk Andelfingen betreiben die Heilpädagogische Schule in
Humlikon (HPS), den Schulpsychologischen Beratungsdienst mit der angegliederten
Psychomotorik-Therapiestelle sowie den Logopädischen Dienst. Die Geschäfte werden von
einem siebenköpfigen Vorstand geführt. Zur neulich ausgetragenen Budgetversammlung, die
von Präsidentin Anita Ulrich (Guntalingen) geleitet wurde, erschienen nur 32 Delegierte. Wie die Schulleiterin Agnes Strupler erläutert, betreut die HPS so viele Schulkinder wie noch nie, nämlich 62. Exakt die Hälfte stammt aus den Verbandsgemeinden, während die anderen aus Schulgemeinden ausserhalb des Bezirks Andelfingen kommen. Die meisten der neun Klassen sind mit sieben oder acht Kindern gefüllt, was dem vom Kanton empfohlenen Maximum entspricht. Nicht nur in den Klassenzimmern, sondern auch in den Gemeinschaftsräumen wird es spürbar eng. Küche und Essraum stossen an ihre Kapazitätsgrenzen. Der zuständige Ausschuss im Vorstand hatte schon mehrere Möglichkeiten geprüft, wie der Raumnot begegnet werden könnte. An der HPS sind sämtliche Platzreserven bereits in Schul- und Therapieräume umgenutzt worden, eine Erweiterung des Schulhauses kommt aus baulichen Gründen nicht in Frage. Aus diesen Gründen wurde die Auslagerung einer oder mehrerer Klassen in eine Wohnung in Humlikon geprüft. Als Lichtblick erschien da das Angebot der Primarschule Humlikon, die der HPS die frei werdende Wohnung über dem Postlokal zur Miete anbot, mit der Option, nach dem Auszug der Post das ganze Gebäude zu übernehmen. Damit könnte die herrschende Platznot etwas gelindert werden, zudem müsste die HPS nicht auf die Aufnahme auswärtiger Kinder verzichten, die das Budget des Zweckverbandes merklich entlasten. Ob und in welcher Form eine Auslagerung stattfinden wird, werden die Delegierten an der nächsten Versammlung erfahren. Aufwand 5,31 Millionen Im Übrigen wurden die Delegierten, die nach Humlikon gekommen waren, nicht durch spannende Geschäfte und nervenaufreibende Abstimmungen entschädigt. Das Motto hiess «Business as usual». Der Genehmigung der Jahresberichte folgte die Abnahme des Voranschlages 2006, der von Finanzvorstand Ernst Markwalder (Buch am Irchel) vorgestellt wurde. Den prognostizierten Einnahmen von 3,33 Millionen Franken stehen Ausgaben von 5,31 Millionen Franken gegenüber. Der Aufwandüberschuss von 1,98 Millionen Franken geht zu Lasten der Verbandsgemeinden. Da sich sowohl der Aufwand als auch der Ertrag im Rahmen des Vorjahres bewegen, verabschiedeten die Delegierten das Budget 2006 kommentarlos. |
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