Gruppenwasserversorgung Humlikon 
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![]() Nitratarm, kalkfrei, mit frischem Abgang Die Gruppenwasserversorgung Thurtal-Andelfingen ist auf den neusten
technischen Stand gebracht worden. Am Samstag lud sie zum Tag der offenen Tür. Rund
drei Millionen Franken hat die Gruppenwasserversorgung Thurtal-Andelfingen in den
vergangenen Jahren für Erneuerungen ausgegeben. Dazu kommen Investitionen, welche die ihr
angeschlossenen Gemeinden Adlikon, Andelfingen, Dorf, Henggart, Humlikon, Kleinandelfingen
und Volken, das sich nun ebenfalls der Gruppe anschliesst, zusätzlich zu tätigen hatten.
Es handelt sich um die nunmehr vierte grössere Ausbauetappe, welche die Ende der
Vierzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts als Konsequenz aus mehreren Trockenperioden
(mit Wassermangel) gegründete Gruppenwasserversorgung in ihrer Geschichte erlebte. Bei dieser Ausbauetappe ging es
allerdings nicht primär, wie man vielleicht vermuten könnte, um Wasserleitungen und
Reservoire, sondern vor allem um die Erneuerung der Steuerungsanlagen und um die Sanierung
einiger Aussenanlagen. Dabei ist gleichsam ein neues «Herzstück» entstanden. Das
bisherige Grundwasserpumpwerk Untergries in Kleinandelfingen avancierte zur eigentlichen
Zentrale des weit verzweigten Versorgungsnetzes, während anderseits die noch verbliebene
Grundwasserpumpe künftig lediglich als «Notpumpe» zum Einsatz kommt. Beste Wasserqualität Dabei wurde deutlich, dass das Wasser
der Gruppenwasserversorgung eine geradezu beneidenswerte Qualität aufweist. Es ist, um
bloss einige wenige Merkmale zu erwähnen, äusserst nitratarm, es hat wenig Kalkgehalt
und ist von einer mehr oder weniger gleich bleibenden Temperatur, was im Weinland
vielleicht die Charakterisierung erlaubt, dass ein «frischer Abgang» mit zu den
Vorzügen zählt. Indessen handelt es sich sozusagen um ein importiertes Element, denn 80
Prozent des im Verbandsgebiet (seit 2003 ist die Gruppenwasserversorgung als Zweckverband
konstituiert) verbrauchten Trinkwassers stammen aus dem Grundwasserpumpwerk Schmugglerweg,
das notabene auf dem Gemeindegebiet von Rheinau liegt. Mehr als nur ein Ersatz Die neue Steuerungsanlage ist mehr
als nur ein Ersatz der alten, teilweise noch aus dem Jahr 1962 stammenden Steuerungs- und
Überwachungseinrichtungen. Die moderne Technik ist vielmehr ein unerlässliches
Instrument, um den heutigen Bedürfnissen und den hohen Anforderungen gerecht zu werden.
Von der Zentrale Untergries aus lässt sich natürlich die Wasserförderung (von
verschiedenen Pumpen) steuern, der Wasserverbrauch kontrollieren, werden die Reservoirs
überwacht. In einzelnen Gemeinden eingespeistes Quellwasser (rund 20 Prozent des gesamten
Wasserverbauchs) lässt sich optimal bewirtschaften. Die einzelnen Anlagen, die überdies
mit einem Einbruchschutz versehen sind, lassen sich lückenlos überwachen. Ein Mausklick
offenbart den aktuellen Betriebszustand, der Computer meldet allfällige Störungen. Und
wenn es ganz schlimm kommt, schlägt das System Alarm. Das Stufenpumpwerk Gügi wurde 1965 in Verbindung mit dem
Wasserreservoir Bergbuck gebaut. Damit war gewährleistet, dass auch die höher gelegenen
Zapfstellen genügend Druck auf die Wasserinstallationen hatten.
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