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Das Bahnhofplatz - Projekt ist bereinigt

Bahnhof Henggart ..... bis 2004
und seit 2005......
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Den Gemeinden Flaach, Dorf,
Humlikon, Volken und Dägerlen wird ein Kredit
von 617 000 Franken für die Neu gestaltung des Henggarter Bahnhofplatzes beantragt. |
Ursprünglich war vorgesehen, die Stimmberechtigten in den durch die Buslinien
erschlossenen Nachbargemeinden schon an den Frühlingsgemeindeversammlungen über das
Kreditbegehren für den Ausbau des Henggarter Bahnhofplatzes befinden zu lassen. Da aber
regte sich in Flaach und Volken Widerstand gegen den vorgeschlagenen, auf den
Einwohnerzahlen beruhenden Kostenverteiler. Flaach machte geltend, nur die Hälfte seiner
Pendler nehme den Zug in Henggart, die andere fahre zum Bahnhof Rafz, zur Aufteilung der
Kosten sei deshalb nur die halbe Einwohnerzahl beizuziehen.
Mittlerweile hat die Gemeinde Flaach erfahren, dass sie an den
ebenfalls geplanten Ausbau des Bahnhofplatzes Rafz nichts besteuern müsse, und so basiert
nun ihr Beitrag für den Bahnhofplatz Henggart auf der gesamten Einwohnerzahl (1178)
wie dies auch für Dorf (630), Humlikon (427) und Volken (294) der Fall ist. Von
der Gemeinde Dägerlen werden nur die Dörfer Oberwil und Berg (zusammen 472 Einwohner) in
Betracht genommen. Neu ist Henggart bereit, eine Pauschale von 12 600 Franken zu bezahlen.
Bisher stellte sich die Gemeinde auf den Standpunkt, für die Verbesserung der
Infrastruktur auf dem Bahnareal bereits einen namhaften Beitrag geleistet zu haben: 528
000 Franken für die beiden Perrondächer und die Treppe in der Personenunterführung.
Für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes hätten nun die Nachbargemeinden aufzukommen,
deren Einwohner davon ja als Pendler auch in erster Linie profitieren würden.
ZVV leistet Beitrag
Für den Ausbau des Bahnhofplatzes Henggart wird mit Kosten von
617 000 Franken gerechnet. Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV wird voraussichtlich 165 000
Franken beisteuern. Unter Berücksichtigung der erwähnten Pauschale Henggarts werden
netto auf Flaach 172 400, auf Dorf 92 300, auf Humlikon 62 500, auf Volken 43 100 und auf
Dägerlen 69 100 Franken entfallen. Die jährlichen Folgekosten (Kapitalzinsen, Betrieb,
Reinigung, Miete Bahnareal) sind auf 66 700 Franken veranschlagt und sol len den Gemeinden ebenfalls im Verhältnis ihrer Bevölkerungszahlen
belastet werden.
Damit der Ausbau realisiert wird, müssen ihm alle Gemeinden
zustimmen. Im Projekt vorgesehen sind verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der
Verkehrssicherheit und des Komforts: Ein neuer, erhöhter, 20 Meter langer und vier Meter
breiter Busperron, an den Stirnseiten mit Rampen versehen, soll das Ein- und Aussteigen
erleichtern. Der Perron ist überdacht sowie mit Sitzplätzen und einem Windschutz
versehen. Die Gelenkbusse werden mehr Platz zum Wenden bekommen: Nachdem der
Güterschuppen bereits abgebrochen und nach Ramsen verfrachtet worden ist, soll auch noch
die Rampe entfernt werden, auf der er stand. Die Neuordnung des Bahnhofplatzes sieht für
Fussgänger, Velofahrer, Bus und Privatautos getrennte Bereiche vor. Auf dem ganzen Platz
sollen der sanierungsbedürftige Belag und die Beleuchtung erneuert werden. Durch den
Rückbau des Abstellgleises lässt sich Platz für zwei Velounterstände (für zusammen 54
Fahrräder) sowie Autoabstellplätze für Behindertenfahrzeuge, Kurzparkierer und die
Mieter des Bahnhofgebäudes schaffen. Die veralteten Velounterstände haben, wie auch das
alte Waaghäuschen, der zur Landi führenden Strasse zu weichen, die im Rahmen des
Quartierplans Hofacker neu gestaltet wird. Zwischen Bahnhofgebäude und Bahnhofplatz ist
zur sichereren Querung der Oberwilerstrasse ein Fussgängerstreifen vorgesehen.
«Drehscheibe»
Die Neugestaltung des Bahnhofplatzes werten die Gemeinderäte, die
bei der Ausarbeitung des Projekts beteiligt waren, als «Investition in die Zukunft»,
welche für die Gemeinden im Einzugsgebiet des Bahnhofs Henggart «die Attraktivität des
öffentlichen Verkehrs steigern» soll. Immerhin sei der Bahnhof Henggart im Zuge der
Einführung des Halbstundentakts auf der S 33 und mit den zwei Buslinien, die hier enden
und beginnen, zu einer «Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs» geworden.
Bei positivem Ausgang der Abstimmungen in den Gemeinden dürften
die Bauarbeiten im kommenden Jahr von April bis August dauern. Danach werden die SBB im
südlich anschliessenden Bereich des Bahn-
areals eine (wie sie es nennen) bewirtschaftete
Park-and-ride-Anlage bauen wodurch auch in Henggart die Zeit vorbei sein wird, da
die Zugreisenden ihr Privatfahrzeug gratis parkieren können.
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Weitere Infos zu diesem Thema:
>>> Humlikon
hätte dazumal einen Bahnhof erhalten sollen, aber..........
>>> Eine Streckenlock
der SBB trägt den Namen Humlikon !..........
>>> Ein letzter Pfiff
mit Misston..........
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